Die Geschichte des Digitaldrucks
Die Geschichte des Digitaldrucks reicht bis in den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Im Oktober 1938 entwickelte Chester F. Charlston die Elektrofotografie, die jedoch von Firmen und Wissenschaftlern eher unbeachtet blieb. Trotz dessen wurde im Jahr 1942 ein Patent angemeldet, bereits 1944 fand er dann auch Unterstützer, und zwar im Battelle Memorial Institute.
Darauf aufbauend wurde dann im Jahr 1950 eine Haloid Xeros Kopiermaschine verkauft, die jedoch bei den Nutzern nicht den gewünschten Erfolg brachte. Obwohl sich Unternehmen und Geschäftsleute weniger für die Entwicklungen interessierten, hatte die Druckindustrie in den 1950er Jahren erstes Interesse an diesem Verfahren, so dass auch Weiterentwicklungen möglich waren. Das Modell 914, welches im Jahr 1959 auf den Markt gebracht wurde, konnte dabei nun auch als Erfolg bezeichnet werden, von dieser Kopiermaschine wurden bereits mehr als 200.000 Stück verkauft.
In den folgenden Jahren setzten die Wissenschaftler alles daran, Kopierer und ihre Technologien besser und vor allem alltagstauglich zu machen, denn das erste Gerät wog mehr als 300 Kilogramm. Durch diese Entwicklungen wurde auch der Laserdrucker jetzt entwickelt, der schon 1976 zu erwerben war.
Heute können Kopierer im Digitaldruckverfahren nicht mehr nur Texte kopieren, sondern sind auch als Farbdrucker universell einsetzbar. Für den Produktionsdruck konnten mittlerweile ebenfalls Technologien, die höchste Geschwindigkeit erzielen, entwickelt werden. Nahezu 40% aller Akzidenzdruckereien bieten heute den Digitaldruck als Möglichkeit an, die von den Kunden gern genutzt wird.