Fertigungsschritte beim Digitaldruckverfahren

Der Digitaldruck wird in vielen Druckereien mit einem Multifunktionsgerät vorgenommen, dass meist im Laserdruckverfahren hergestellt ist. Mit diesen Geräten lassen sich die Aufträge der Kunden schnell und vor allem kostengünstig erledigen.

Um eine erstklassige Qualität zu erreichen, arbeiten auf Digitaldruck spezialisierte Druckereien oft jedoch auch mit mehreren Fertigungsschritten, um optimale Ergebnisse erzielen zu können. Welche der einzelnen Fertigungsschritte angewandt werden, ist dabei abhängig vom jeweiligen Produkt, welches gewünscht wird.

So wird beim Umschlagdruck, der häufig mit Tinte ausgeführt wird, ein weiterer Schritt, das Laminieren oder Kaschieren notwendig. So werden die Umschläge unempfindlicher, auch wird die aufgebrachte Farbe zum Beispiel an Nuten oder Knicken nicht mehr so leicht abplatzen, auch wird sie unempfindlicher gegen Kratzer und sonstige Beschädigungen. Dabei ist zu beachten, dass Laminierfolie auf Laserdrucken mit intensiven Farben nur schwer hält, auf Drucken, die mit einem Tintenstrahldrucker gefertigt wurden, ist die Haltbarkeit hingegen gegeben.
Die Druckereien, die mehrere Fertigungsschritte im Digitaldruckverfahren nutzen, müssen dabei auch beachten, wofür der Kunde die bestellten Produkte weiterverwendet. So muss beim Druck von Briefbögen oder Formularen abgestimmt werden, ob diese später in einem Laserdrucker erneut bedruckt werden sollen, denn in diesem Fall ist die Verwendung von schmelzenden Farbschichten verboten. Müssen Formulare handschriftlich ausgefüllt werden, eignet sich der Wachsdruck nur bedingt, denn Kugelschreiber kratzen hier oft hin und her.

Jeder Kunde sollte daher vor Erteilung eines Auftrages Rücksprache mit seiner Druckerei nehmen, um Missverständis und hohe Folgekosten zu vermeiden.